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Willkommen auf Big-Peanut.de

10 Jun
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07-Jun-2010 11:59Canon EOS 20D, 2.800002, 200.0mm, 0.005 sec, ISO 282

Hallo lieber Besucher,

willkommen zu unserem Hundeblog. Hier gibt es Fotos und Videos über unseren (noch) kleinen Schoko – Labbi Peanut.

Am 4.Juni 2010 erhielt er Einzug in unser Leben und Haus.

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an unsere Züchter Ralf und Sandra Lemke (SL Jolly Chocs) fürs Aussuchen des “gelben” Rüden ;-)

Ihr könnt unsere Blogeinträge kommentieren oder euch in unserem Gästebuch verewigen. Wir freuen uns über euer Feedback!

 
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Dummy A

10 Jul

Gestern haben Peanut und ich unsere erste Dummy Prüfung (APD/R  A) in Willich abgelegt und mit “gut” (60 von 80 Punkten) bestanden!!!!! Wasser-Apport, Appell und Land-Markierung liefen prima, bei der Suche musste Peanut leider unbedingt sein großes Geschäft abwickeln und das mit Dummy im Maul. Ich glaube, da konnte sich auch der Richter ein Lächeln nicht verkneifen.

Ich kann es noch gar nicht glauben. Vielen Dank an dieser Stelle an unseren sehr netten und fairen Richter Herrn Kuse und an unsere tolle Sonderleitung Sandra Lemke. Wir, besonders ich, waren ganz schön aufgeregt und haben dadurch sicherlich noch ein Pünktchen hier und da verschenkt. Peanut hat seine Sache unglaublich souverän und toll gemacht. Ich bin sehr stolz auf uns und muss auch nochmal unsere Trainer Beate und Helmut Breuer erwähnen, die uns so gut ausgebildet haben. Außerdem hat uns unsere Nachbarin Heike Bülhoff den letzten Schliff gegeben und uns viel Geduld und Zeit gewidmet.

VIELEN DANK!!!!!

Mal sehen, wie es weitergeht. Es hat jedenfalls einen Riesen-Spaß gemacht am Samstag und wir haben viele nette Kontakte geknüpft. Wichtig für mich war zudem, dass ich meine Prüfungsangst überwinde und einfach mal ins kalte Wasser springe. Und siehe da- es hat geklappt!

 

Wesenstest

18 Mai

Nach langer Abstinenz gibts nun endlich mal wieder was Neues von Peanut. Am Samstag hat er seinen Wesenstest bestanden mit der Beurteilung:
“Der 13 Monate alte Labrador-Rüde zeigte sich im gesamten Prüfungsverlauf sehr bewegungsfreudig. Er ist sehr temperamentvoll und zeigte ein starkes Spielverhalten. Ausdauernd verfolgte er seine Ziele, der Rüde ist aufmerksam. Sehr stark ausgeprägt ist das Beuteverhalten, der Rüde trägt ausdauernd und trägt freudig zu. Seine Unterordnungsbereitschaft ist verbesserungsbedürftig, mehr oder weniger zeigte er Bindung. Im Umgang mit Fremdpersonen absolut freundlich, sicher und zutraulich, zum Teil auch zudringlich. Bei der Seitenlage musste er intensiv gehalten werden. In der Gasse willig, sicher und unbeeindruckt. Er ist absolut schussicher. Im optischen und akustischen Bereich ist er durch nichts zu beeindrucken.”
Im Klartext bedeutet das, dass Peanut ein sehr liebes, zutrauliches Wesen hat und im Umgang mit Menschen sehr sicher ist. Er apportiert alles, was er finden kann. Probleme bereitet seine Unterordnungsbereitschaft; er hat einen sehr starken eigenen Willen, den er auch durchzusetzen versucht.
Der Richter war sehr kompetent und nett, er hat Peanut auf den Punkt beurteilt und sein Wesen sehr gut analysiert.
Inzwischen nehmen Peanut und ich regelmäßig am Dummy-Kurs von Helmut und Beate Breuer teil. Das Training macht Peanut und mir sehr großen Spaß und Fortschritte sind gut erkennbar. Brachte mir Peanut anfangs die Dummies nur nach einer “Ehrenrunde”, trägt er sie mir jetzt freudig auf direktem Weg zu. Auch das hat viel mit der Unterordnungsbereitschaft zu tun und ich merke, dass es langsam vorangeht. Auch Peanuts Geschwister Luna und Balou sind immer mit großer Freude und Ausdauer dabei. Unglaublich, wie steady alle nach diesem einen Jahr schon sind! Hier ein dickes Lob an Helmut und Beate, die den Kurs mit Leidenschaft, Spaß und Kompetenz leiten. Die beiden geben uns immer wieder wertvolle Tipps, die auch im Alltag sehr wichtig sind. Hier seht ihr Peanut und mich beim Dummy-Training:

Suche Peanut Dummy

 

Pfostenschau

27 Sep

Und wieder hatten Peanut und ich ein völlig neues Erlebnis: Wir haben an einer Schau teilgenommen! Richtig fies war das frühe Aufstehen an einem Sonntag Morgen, um 5.45 klingelte mein Wecker. Aber als Peanut und ich erstmal im Auto saßen, wars halb so schlimm.

In Grevenbroich angekommen trafen wir unsere Züchter Sandra und Ralf sowie Linda mit Amber (ebenfalls ein sehr erfolgreiches Team aus der SL Jollychocs Familie). Die Babyklasse, an der Peanut und ich teilnahmen, sollte zum Glück ganz am Anfang starten und ich muss schon sagen, so aufgeregt war ich seit meiner Zeit als Leichtathletin nicht mehr!  Peanuts Schwester Luna startete ebenfalls in der Babyklasse, allerdings werden Rüden und Hündinnen getrennt bewertet.

Kurz vor dem Start trafen wir noch Ilona Spix, die die Zucht “vom Reckberg” betreibt. Sie gab uns den Tip, Peanuts Rute ein bisschen runder zu schneiden. Das war wohl ein Super – Tip, denn danach sah Peanut (fast) wie ein echter Show-Labbi aus ;-) . Danke an Ilona an dieser Stelle!

Schon wurde unsere Startnummer aufgerufen und wir mussten mit 2 anderen Labbi – Rüden der Babyklasse in den Ring. Ich hatte mir schon von vornherein keine Chancen ausgerechnet, die Teilnahme sollte nur “Just for fun” stattfinden. Und Peanut ist ja nun wirklich kein typischer Show-Labbi.

Als wir im Ring waren, nahm die Aufregung zum Glück ab. Natürlich sprang Peanut wie ein Gummiball um mich herum, anstatt brav neben mir her zu traben, aber ansonsten machte er seine Sache super, blieb lange Zeit im “Steh” und ließ sich von dem Richter bereitwillig abtasten. Immerhin kamen wir auf den zweiten Platz und wurden mit “very promising”, übersetzt so viel wie ” vorzüglich” “vielversprechend” beurteilt (Entschuldigt meine Laienkenntnisse, ich habe nur nachgeplappert, was ich irgendwo aufgeschnappt hatte ;-) .

Im Bericht standen dann noch einige nette Sachen wie “schöner Kopf und Ausdruck” und einige nicht so nette Sachen wie “sehr junge Bewegungen, die etwas ruhiger werden könnten”. Auch Luna machte den zweiten Platz und bekam ein “very promising”. Wir können also richtig stolz auf unsere Schoko-Nasen sein!

Peanut wird beurteiltHundetrabZweiter!

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, aber Peanut und ich waren wirklich froh, als wir nach Hause kamen und ein Nickerchen machen konnten.
 

Dinkel-Vollkornbrot

10 Sep

Am Mittwoch habe ich in meiner Mittagspause ein Brötchen und ein Dinkel-Vollkornbrot gekauft. Das Brot ließ ich in meiner Tasche, die ich wie immer auf den Boden meines Therapieraums stellte. Peanut blieb in meinem Raum, während ich nichtsahnend in der Küche mein Brötchen vertilgte.

Als ich wiederum nichtsahnend in meinen Raum zurückkehrte, kam mir der schokofarbene Herr ganz stolz mit einem Stück Plastik im Maul entgegen, das er mir überreichte. Ich dachte, er hätte schon wieder den Papierkorb geplündert, doch als ich weiterging, sah ich überall Brotkrümel und den Plastik – Clip der Brottüte. Da ging mir ein Licht auf- und tatsächlich- das Brot war verschwunden. Nun lag es behaglich und zerkaut in einer dunklen Höhle……. Peanuts Bauch wölbte sich jedenfalls verdächtig und er sah vollkommen zufrieden aus.

Und wieder etwas gelernt – lass niemals etwas Essbares auf dem Boden oder in Peanuts Reichweite stehen!

 
 

Ringseminar

06 Sep

Vor einer Woche waren Peanut und ich auf unserem ersten Seminar, da wir am 26.9.2010 bei der Pfostenschau in Grevenbroich teilnehmen wollen. Da wir ja noch komplette Neulinge auf den Gebieten Work und Show sind, dachte ich mir, so ein Ringseminar ist bestimmt sinnvoll, um zu sehen, was uns überhaupt bevorsteht und was wir trainieren sollen.

Unsere Ringtrainerin hieß Anna – Victoria Schmidt und ist selbst seit Jahren sehr erfolgreich bei WTs und Shows.

Das Seminar bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die Theorie war doch sehr komplex und ich konnte mir unmöglich die ganzen Abkürzungen für Titel und Champions merken. Schön war, dass wir so viele nette Leute und Hunde kennengelernt haben, die sehr hilfsbereit waren und von denen ich einige Tipps und Tricks zur Hundeerziehung mitnehmen konnte.

Nach dem theoretischen Teil wurden die verschiedenen Retriever unterteilt in Flatcoated, Golden, Labrador und Toller, wobei die Labbis und die Toller zusammen in den improvisierten Ring treten mussten. Da bei den Flatties einige Profis dabei waren, die schon oft Ausstellungen besucht hatten, zeigten sie uns als erste Gruppe, was wir zu tun hatten. Alle mussten sich hintereinander aufstellen, wobei ganz wichtig war, dass alle Hunde stehen mussten, und nacheinander wurde jeder beurteilt. Das heißt, einer nach dem anderen musste in schönem Trab zum Ringrichter vorlaufen und sich seitlich hinstellen, da der Hund so am besten beurteilt werden konnte. Hierbei sollten die Vorder- und die Hinterbeine jeweils parallel stehen und der Hund sollte wedeln. Dann wurde er abgetastet und die Zähne wurden begutachtet. Zum Schluss musste jeder in etwas schnellerem Trab 2 Runden laufen.

Besonders das neben mir her Traben war schwer für Peanut, da er immer an mir hochsprang und alles als ein tolles Spiel betrachtete. Außer uns gab es noch einen kleinen süßen schwarzen Labbi namens Louis, der sogar noch knappe 3 Wochen jünger als Peanut war.

Der Tipp von Anna-Victoria Schmidt war, dass beide Junghunde etwas im Maul tragen sollten, da so das Hochspringen verhindert werden konnte. Danach trabte Peanut mit einer Packung Taschentücher im Maul stolz neben mir her, was wirklich sehr süß aussah :-) .

Anstrengend war das lange Warten, worauf wir uns wohl bei jedem Working Test und bei jeder Ausstellung einstellen müssen. Für sein Alter hat sich Peanut aber recht geduldig angestellt, zudem es ja der erste Tag war, an dem er seine neue Moxonleine trug, aus der er sich anfangs zweimal geschickt heraus wand und mich dumm da stehen ließ ;-) . Nach einiger Zeit hatte er sich jedoch daran gewöhnt und zog viel weniger als mit dem Gestell, was er sonst immer trägt.

Nachdem wir also als letzte Gruppe aufgerufen worden waren und uns vorgestellt hatten, beschlossen die Besitzer von Louis und ich, dass wir die beiden Kleinen doch mal laufen lassen könnten, da sie so lange gestanden hatten.

Gesagt, getan- die beiden verstanden sich prima und tobten herum, bis sie auf einmal im Gebüsch verschwunden waren…… Wir unterhielten uns und passten kurz nicht auf, da war es schon passiert: Peanut tauchte aus dem Gebüsch mit einem Maul voller Sägemehl wieder auf, was er mir kurz darauf entgegen spuckte. Leider war es nicht nur Sägemehl, sondern es waren auch Zigarettenkippen sowie Würmer darin zu erkennen.Er würgte dann auch noch ein paar Mal, aber es kam nichts mehr hinterher.

Alarmiert stürmten wir zu den anderen und alle empfahlen uns, dringend und so schnell wie möglich zum Tierarzt zu fahren, damit er den beiden kleinen Staubsaugern eine Spritze o.ä. gäbe, damit die Hunde sich erbrachen und das ganze gefährliche Zeug gar nicht erst verdaut werden konnte. Denn Zigaretten sind ja bekanntermaßen giftig für Hunde und können sogar zum Tod führen. Die Veranstalterin Kerstin Winkler war so lieb und suchte uns sofort die Adresse vom nächsten Tierarzt heraus, der Notdienst hatte.

Leider war es Sonntag und schon recht spät, also ca 18 oder 19 Uhr, als wir zu der Tierklinik nach Pulheim fuhren, die jedoch zum Glück geöffnet hatte. Telefonisch meldete ich uns direkt an, da es ja sehr dringend war, dass die beiden behandelt würden, bevor das Gefressene in den Verdauungstrakt geriet. Wir kamen dann relativ schnell dran, aber die bangen Minuten im Wartezimmer waren furchtbar, zumal uns erzählt wurde, dass das Erbrechen innerhalb einer Stunde stattfinden musste, da ansonsten die Verdauung einsetzen würde.

Wir hatten uns auf eine Spritze eingestellt, aber beide Hunde bekamen Augentropfen, die das Erbrechen auslösen sollten.

Die Besitzerin von Louis sagte direkt, dass ihr Hund sich nicht so schnell erbrechen würde, und so war es dann auch. Während die arme Schokonase sich bereits erbrach und das ganze Zeug endlich herauskam, benötigte der kleine tapfere Louis 3 Augentropfen – Durchgänge, bis auch bei ihm die Übelkeit und das Erbrechen einsetzten. Und prompt sahen wir, dass er Zigaretten gefressen hatte. Wir waren soooo froh, als das vorbei war und die beiden Pechvögel ermattet, aber gesund zu unseren Füßen lagen!!!!

Der Vorfall war einfach Pech, aber mir ist nochmal klar geworden, wie sehr ich aufpassen muss, besonders, wenn wir in fremder Umgebung sind. Peanut ist eben mein kleiner Staubsauger und er muss lernen, nur das zu fressen, was er von mir bekommt und sich nicht unterwegs irgendwas zu suchen.

Nochmal ein dickes Kompliment an Kerstin, die uns so schnell und zuverlässig einen Tierarzt herausgesucht hat. Und ich fand es toll, dass ich nicht alleine war, hier nochmal “danke” an Rike, Florian und Louis!!!

Als wir dann gegen 20 Uhr zu Hause ankamen, hatten Peanut und ich inzwischen beide knurrende Mägen, war ich froh, dass Herrchen Luki uns eine Pizza bestellt hatte ;-) .

Naja, natürlich nicht für Peanut, der bekam ein wenig eingeweichtes Hundefutter, um den gereizten Magen nicht zu überfordern.

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17-Jul-2010 14:00Canon Canon EOS 20D, 4.0, 15.0mm, 0.125 sec, ISO 400
 

Ausflug an die Ruhr

30 Aug

Um mal wieder was Neues kennenzulernen, fuhren wir mit Peanut an die Ruhr, welche nur ein paar Autominuten von uns entfernt liegt. Dort findet man eine wunderschöne Umgebung mit viel Platz zum Spazierengehen, Joggen und Fahrrad- oder Inline fahren vor. Außerdem kann Peanut dort ganz gut erste Schwimmversuche unternehmen, so lange er im seichten Wasser am Ufer bleibt.

An diesem Tag fanden wir eine riesige Schafherde in den Ruhrwiesen vor, von denen bereits einige über den schlecht aufgebauten Zaun gesprungen waren. Peanut fand die Schafe toll!

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26-Aug-2010 20:102.8, 200.0mm, 0.003 sec, ISO 800
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26-Aug-2010 20:122.8, 165.0mm, 0.004 sec, ISO 800

 
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Zu Besuch bei Freunden

30 Aug

Vor einiger Zeit waren wir bei Christian und Nadia, den Besitzern von SL Jolly Chocs Balou, zu Gast. Auch Sandra Lemke, unsere Züchterin kam vorbei, samt 4 (!!!) Hunden.
Nachdem der so schön gepflegte Garten von Christian auseinander genommen wurde ( nicht von uns, sondern von den Choco-Nasen),

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21-Aug-2010 19:432.8, 115.0mm, 0.002 sec, ISO 800
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kehrte Ruhe ein und wir konnten uns ganz dem leckeren Essen widmen, was von den vierbeinigen Gästen nicht unbeobachtet blieb.

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Zahnen

10 Aug

Nach einem fiesen Virus mit Mandelentzündung und Schnupfen und damit verbundener Einnahme von Antibiotika geht es Peanut endlich wieder besser!!! Hundeschule musste auch einmal ausfallen, aber Samstag sind wir wieder mit dabei.

Und das ist nur eine von einigen Unannehmlichkeiten des Zahnens, welches Hund und Mensch an die Grenzen der Belastbarkeit treibt, zumindest manchmal. Während des Zahnens ist das Immunsystem nur eingeschränkt aktiv, daher können Bakterien und Viren auch schnell zuschlagen.

Noch dazu ist Peanut im Moment ganz schön knötterig und aufgedreht, gestern Abend war ich froh, als ich endlich “Gute Nacht” sagen und die Schlafzimmertür hinter mir schließen konnte ;-) . Das Anspringen, was er schon so gut abgelegt hatte, ist wieder eine seiner Lieblingsbeschäftigungen genauso wie das “Nicht – Hören-Wollen”. Sieht er beim Spazieren gehen Menschen, ist er hin und weg – nicht nur im wörtlichen Sinn…..

Leider gibts noch keine neuen Fotos, Knipse-Herrchen ist gerade sehr mit seiner Dipl.-Arbeit beschäftigt. Alles zu seiner Zeit.

 
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Hund und Katz

31 Jul

Über dieses Thema wollte ich schon ewig mal etwas schreiben. Seit ca. 8 Jahren haben wir nun Katzen, alles begann mit Minou, die meine Mutter aus Sizilien mit herüber schmuggelte. Leider starb meine Mutter im Jahr 2004. Minou war dementsprechend alles, was mir von ihr noch geblieben war. Wir hatten uns vor Mamas Tod darauf geeinigt, dass Minou einmal Katzenbabys zur Welt bringen sollte, und dieser Abmachung wollte ich natürlich treu bleiben. Und so geschah es, dass Minou von Kater Findus, der unserer Nachbarin gehörte, ein süßes Katzenbaby namens Lulu zur Welt brachte. Das Ganze geschah unter ziemlich dramatischen Umständen. Umso glücklicher war ich, als ich die kleine pechschwarze Mini-Katze in den Händen hielt.

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03-Jun-2004 19:43Canon Canon EOS 10D, 4.0, 65.0mm, 0.017 sec, ISO 400
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24-Jun-2004 21:54Canon Canon EOS 10D, 4.0, 40.0mm, 0.017 sec, ISO 200

Minou kam eines Tages nicht mehr nach Hause zurück und als wir sie suchten, fand mein Vater sie tot vor einem Schrebergarten liegend. Es war furchtbar, vor allem, weil ich auch aufgrund des Todes meiner Mutter sehr an Minou gehangen habe. Die Todesursache konnte niemals geklärt werden, wir vermuten, dass es Rattengift oder ein Hund war, der sie tot gebissen hat. Ich hoffe einfach, dass sie nicht leiden musste.

Lulu hat also nach dieser ganzen Sache auch einen besonderen Platz in meinem Herzen. Es macht mir daher sehr zu schaffen, dass sie geradezu panische Angst vor Peanut hat, der sie unglaublich interessant findet und sooo gerne mit ihr spielen möchte. Aber dieses schwarze, fauchende Fellknäuel rennt ja ständig vor ihm weg, wie also bitte soll er mit ihr spielen??? Nein, mal im Ernst, er kann es nicht lassen, hinter ihr her zu rennen, selten lässt er sich mit Leckerchen im “Sitz” halten, wenn Lulu auftaucht.

Hat nicht jemand einen Tipp für uns, was wir noch machen können, um Lulu an Peanut zu gewöhnen??? Ab und zu beschnüffelt sie ihn, doch bewegt er sich nur ein kleines bisschen, ist sie auf und davon.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sie sich doch noch an ihn gewöhnt, denn wenn es erstmal kälter wird, ist Lulu auch wieder öfter zu Hause- zumindest hoffe ich das!

 

Kleiner Staubsauger

25 Jul

Gestern war wieder Welpenschule angesagt, in der wir all unsere Kräfte aufbringen mussten, die kleinen Wilden zu bändigen. Zumindest ging es mir mit Peanut so.

Am Nachmittag hat dann Herrchen noch einen schönen Spaziergang mit Peanut machen wollen, der dann jedoch jäh endete…. Keine 10 Minuten später standen nämlich Herrchen Luki und Peanut in der Tür, wobei Herrchen alles andere als erfreut aussah und mir die Leine mit ausgestrecktem Arm und angeekeltem Gesichtsausdruck übergab:” Nimm mal ganz schnell den Hund mit in den Garten.”

Und “der Hund” stank, und wie! Nach einigem Überreden berichtete mir Luki entsetzt, Peanut habe Kot gefressen- und zwar Durchfall, dessen Besitzer wohl mal menschlicher Natur gewesen sein muss. Er habe wohl im Gebüsch herumgeschnüffelt, erzählte Luki weiter und als er nach dem Heranrufen wieder aufgetaucht sei, habe er eine schwarz verschmierte Schnauze gehabt.

Sofort haben wir Peanuts Schnauze mit dem Gartenschlauch ausgespült- der Hund stank. Dann haben wir ihm eine Kaustange zur Reinigung der Schnauze gegeben – der Hund stank.

Da der Geruch nicht zu ertragen war, musste Peanut für einige Zeit im Garten bleiben, danach – der Hund stank. Am Abend waren wir zum Abendessen beim Italiener in der Stadt verabredet – der Hund stank.

Daher musste der arme stinkende Hund zu Hause bleiben, aber immerhin hatte er einen Kong mit gefrorenem Hackfleisch – danke an dieser Stelle an Sandra!!!

Als wir dann später am Abend nach Hause kamen- der Hund stank nicht mehr!!! Welch eine Freude! Und auch alle befürchteten Durchfallsituationen traten nicht ein, Peanut hat sein köstliches Mahl glücklicherweise gut überstanden!!!